Schlussphase erreicht

Inzwischen sind nun alle von uns geplanten Features integriert. Sowohl die Temperaturmessung mit dem MAX6675 über die SPI-Schnittstelle, die AD-Wandlung des analogen Temperatur-Signals vom LM35CZ, die Datenübertragung ans Display über die CAN-Schnittstelle und zuletzt noch die ICSP-Schnittstelle um den PIC in der fertigen Schaltung programmieren zu können.

€dit: Der Abschlusswiderstand sitzt nun hinter dem Transceiver ;)

Die aktuellen Dateien sehen also nun so aus:

Schaltplan, Layout, Bestückungsplan

Elektronik II Labor Jonas 29 Mai 2007 4 Kommentare

AD Wandlung mit dem PIC18F4685

Nach einigen Schwierigkeiten mit der Brennsoftware und dem Prozessor funktioniert die AD-Wandlung des Temperatursignals nun endlich.

Zu Debugzwecken wird der analoge Wert per Poti eingestellt und der ermittelte digitale über 10 LEDs an Port B und C ausgegeben.

Aktueller Schaltplan und Quellcode

Elektronik II Labor Jonas 26 Apr 2007 4 Kommentare

Ubuntu Feisty Fawn - ein fast erwachsenes Rehkitz

Seitdem ich mir vor einiger Zeit einen “neuen” Laptop geleistet habe, plane ich die Einrichtung eines Linux-Systems parallel zu WinXp. Hauptsächlich weil TeXen unter Windows einfach keinen Spaß macht. Außerdem ist Linux ohnehin “besser” und Michael Dell nutzt es auch ;-)

Da ich inzwischen ein möglichst “schlankes” aber zugleich benutzerfreundliches Linux wollte, ist debian nicht mehr meine erste Wahl. Auf meinem Desktop Rechner läuft zwar immer noch der Release Candidate 3 des aktuellen “Etch“, allerdings ist das mehr ein Testsystem als alles andere. Momentan ist nichtmal ein Monitor angeschlossen.

Also sollte es Ubuntu werden, welches bereits letzten Donnerstag in der Version 7.04 erscheinen sollte. Dank einiger Bugs verzögerte sich das Release zwar bis zum heutigen Tag, aber der Finger auf F5 während der heutigen Vorlesungen hat sich gelohnt.

Kaum ist das CD-Image geladen und gebrannt, kann das System direkt von CD gestartet und ausprobiert werden. Ausprobiert? Richtig, wie das bekannte Knoppix lässt sich Ubuntu erstmal von CD starten und ausgiebig testen. Es gibt Beispieldateien für alle nötigen Grundfunktionen der Textbearbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Grafikbearbeitung und einiges mehr zum Kennenlernen.

Aus diesem Live-System heraus kann Ubuntu dann auch installiert werden. Bei Fragen zur Installation selbst möchte ich an dieser Stelle auf die Ubuntu Community verweisen.

Allerdings sei soviel versprochen: Es ist einfacher, schneller und komfortabler zu installieren als Windows XP. Nur der versprochene Import der Userdaten aus einer vorhanden Windows Installation ist bisher nicht möglich. Ein wirklich zu verschmerzender Bug, da der Dateizugriff auf die Windows-Partitionen komfortabel möglich ist.

Mein bevorzugter Instant-Messenger Gaim (Pidgin in der kommenden Version, danke AOL), die inzwischen vollständig ausgereifte Bürosuite OpenOffice, sowie die professionelle Bildbearbeitung GIMP sind in ihren aktuellen Versionen bereits integriert. Da ich dieselben Tools unter Windows nutze fällt der Umstieg natürlich nicht schwer. Auch ein Mail/Groupware Client namens Evolution wird mitgeliefert, ebenso wie das Softphone Ekiga.

Nach einer kurzen Testphase und der bequemen Installation einiger zusätzlicher Software-Pakete (tetex/Kile fürs TeXen und Eclipse zur Java-Programmierung über die integrierte Paketverwaltung, sowie automatix2) bin ich so zufrieden wie bisher mit keiner anderen Linux-Distribution für den Desktop-Einsatz. Nur die WLAN Funktionalität muss das System an der FH noch unter Beweis stellen.

Nützliche Tools Jonas 19 Apr 2007 1 Kommentar

Dreidimensionale ICs: IBM stapelt Siliziumchips

Ein lesenswerter Artikel über die Zukunft der Halbleitertechnik:

heise online - IBM stapelt Siliziumchips

News im Netz Jonas 14 Apr 2007 Keine Kommentare

MusicIP Mixer - Update

Da ich grade auf das Blog hinter dem vor einiger Zeit von mir vorgestellten MusicIp Mixer gestoßen bin, möchte ich es hier kurz erwähnen.
Besonders die Hintergrundinformationen zu den Features der kommenden Version 1.8 sind sehr interessant. So ist zum Beispiel ein zusätzliches Bewertungssystem geplant, welches bestimmte Songs häufiger oder weniger häufig in einem Mix erscheinen lässt.

Interessante Seiten & Nützliche Tools Jonas 14 Apr 2007 Keine Kommentare

Wie erzeuge ich eine Google Sitemap mit Wordpress?

Der Sinn einer Website besteht darin, dass die dort enthaltenen Informationen auch gefunden werden. Jede größere Suchmaschine wie Yahoo oder Google verwendet sogenannte Crawler um Webseiten in ihren Index aufzunehmen. Diese Crawler verfolgen jeden angezeigten Link und erfassen somit die komplette Homepage
- im Idealfall.

In der Realität werden zwar viele Links erfasst, die so erzeugte Gesamtübersicht der Website ist aber häufig lückenhaft, wenig aktuell und enthält diverse tote und unerwünschte Links.

Um diesem Problem vorzubeugen kann eine Website bei vielen Suchanbietern explizit angemeldet werden. Während für Yahoo eine simple Liste der zu prüfenden Adressen (urllist.txt) genügt, ist Google mit dem eigens entwickelten sitemap.xml Format wesentlich anspruchsvoller. Natürlich bietet dieses Format auch einige zusätzliche Funktionen wie z.B. eine Priorisierung einzelner URLs (oder Beiträge im Falle eines Blogs), sowie die Anweisung für einen Crawler wie oft er die besuchte Adresse auf Änderungen überprüfen soll.

Um eine solche Sitemap nun für die dynamischen Inhalte von Wordpress zu erzeugen wäre einiges an Handarbeit nötig, glücklicherweise gibt es mit dem Google Sitemaps Generator bereits eine sehr komfortable Automatisierung.

Ist die Sitemap das erste Mal bei Google angemeldet worden, kümmert sich das Plugin beim Schreiben eines neuen Beitrags automatisch um jede weitere Aktualisierung.

Auf die Blockade bestimmter URLs möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, dies ist mit Hilfe einer robots.txt ebenfalls problemlos möglich.

Interessante Seiten & Nützliche Tools & Site Jonas 12 Apr 2007 Keine Kommentare

Wie richte ich Google Analytics mit Wordpress ein?

Ich bin ein großer Freund von Statistiken, um nachvollziehen zu können warum jemand Interesse an meiner Website hat und in welcher Weise die bereitgestellten Informationen genutzt werden. So kann ich meine Beiträge informativer gestalten und Verlinkungen sinnvoller strukturieren.

Aus diesem Grund habe ich mir den kostenlosen Service Google Analytics näher angesehen. Die Übersicht zeigt nur einen kleinen Teil der Analysemöglichkeiten.

'Google Analytics Übersicht'

 Die interessantesten Details sind für mich

  • die Aufschlüsselung der Ein- und Ausstiegspunkte,
  • eine Liste der häufigsten Suchbegriffe unter denen meine Website gefunden wird und
  • eine Ansicht der Original-Homepage mit Aufrufstatistiken neben jedem Link.

Mit dem Wordpress Plugin Google Analyticor wird die ohnehin sehr einfache Installation zum reinen Kinderspiel.

Ich möchte an dieser Stelle noch die Rechtlichen Hinweise erwähnen, in denen Informationen zum Thema Datenschutz und Google Analytics zu finden sind.

Interessante Seiten & Nützliche Tools & Site Jonas 11 Apr 2007 Keine Kommentare

heise Security - Bundestrojaner: Geht was - was geht?

Die momentane Bundesregierung hätte gern mehr Einblick auf deutsche Computer. Dazu ist angedacht einen sogenannten Bundestrojaner auf verdächtige heimische Rechner zu schmuggeln.
Heute kündigte der aktuelle Innenminister Wolfgang Schäuble sogar an das Grundgesetz ändern zu wollen, um den Strafbehörden unbemerkten Zugriff auf heimische PCs zu erlauben.

Auch wenn sich die Behauptung des Chaos Computer Club, den Bundestrojaner bereits in der Steuersoftware ELSTER entdeckt zu haben als Aprilscherz rausstellte, so unwahrscheinlich ist der Gedanke bei genauerem Hinsehen nicht.

Ein sehr ausführlicher Artikel auf heise Security - Know How beleuchtet sehr gut die möglichen Folgen, sollte es tatsächlich zu einer gesetzlichen Legitimation dieses Trojaners kommen.

Wer sich in diesem Zusammenhang Sorgen um seine Privatsphäre und persönlichen Daten macht, dem sei die Lektüre des Artikels nur wärmstens ans Herz gelegt, da er die Absurdität des gesamten Vorhabens gnadenlos sachlich aufdeckt.

heise Security - Know-how - Bundestrojaner: Geht was — was geht

Interessante Seiten & News im Netz Jonas 04 Apr 2007 Keine Kommentare

net-tribune: Offener MP3-Standard statt Musik mit Maulkorb

net-tribune: Offener MP3-Standard statt Musik mit Maulkorb
Endlich reagiert die Musik-Industrie auf die seit Jahren andauernden Proteste von Musikhörern und verzichtet wenigstens zum Teil auf Kopierschutzmaßnahmen bei bezahltem Musikdownload.

Meiner Meinung nach ist dies die einzig wirksame Möglichkeit um die Verbreitung von illegal kopierter Musik im Internet einzudämmen.

Um den Künstler zu honorieren und die Musik auf allen meinen Wiedergabegeräten immer abspielen zu können, ist es bisher notwendig eine CD zu erwerben und diese ins mp3-Format zu konvertieren, sofern dies im Falle eines Kopierschutzes überhaupt möglich und legal ist.

Praktisch ist das Recht zur Privatkopie inzwischen durch DRM-Systeme jedoch stark eingeschränkt, da es nach §§ 95a ff. UrhG untersagt ist einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen.

Praktikabel ist also nur ein DRM-freier Download zu einem angemessenen Preis. Damit ist gemeint, dass so gut wie keine Betriebs- oder Materialkosten beim Online-Vertrieb anfallen, was ich als Kunde auch deutlich spüren möchte.

Ich hoffe, dass sich das mp3 oder AAC Format mittelfristig auch für den bezahlten Musikdownload als allgemeiner Standard durchsetzen wird.
Ansonsten muss sich die Musikindustrie bei ihren DRM-Ingenieuren beschweren, sollte mal wieder das Klagelied über Verluste durch illegalen Musikdownload ausgepackt werden.

News im Netz Jonas 03 Apr 2007 Keine Kommentare

« Previous PageNext Page »