Archive for the 'Fundgrube' Category

net-tribune: Offener MP3-Standard statt Musik mit Maulkorb

net-tribune: Offener MP3-Standard statt Musik mit Maulkorb
Endlich reagiert die Musik-Industrie auf die seit Jahren andauernden Proteste von Musikhörern und verzichtet wenigstens zum Teil auf Kopierschutzmaßnahmen bei bezahltem Musikdownload.

Meiner Meinung nach ist dies die einzig wirksame Möglichkeit um die Verbreitung von illegal kopierter Musik im Internet einzudämmen.

Um den Künstler zu honorieren und die Musik auf allen meinen Wiedergabegeräten immer abspielen zu können, ist es bisher notwendig eine CD zu erwerben und diese ins mp3-Format zu konvertieren, sofern dies im Falle eines Kopierschutzes überhaupt möglich und legal ist.

Praktisch ist das Recht zur Privatkopie inzwischen durch DRM-Systeme jedoch stark eingeschränkt, da es nach §§ 95a ff. UrhG untersagt ist einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen.

Praktikabel ist also nur ein DRM-freier Download zu einem angemessenen Preis. Damit ist gemeint, dass so gut wie keine Betriebs- oder Materialkosten beim Online-Vertrieb anfallen, was ich als Kunde auch deutlich spüren möchte.

Ich hoffe, dass sich das mp3 oder AAC Format mittelfristig auch für den bezahlten Musikdownload als allgemeiner Standard durchsetzen wird.
Ansonsten muss sich die Musikindustrie bei ihren DRM-Ingenieuren beschweren, sollte mal wieder das Klagelied über Verluste durch illegalen Musikdownload ausgepackt werden.

News im Netz Jonas 03 Apr 2007 Keine Kommentare

Yod’m - Yet anOther Desktop Manager 3D

Mal wieder gefunden bei meinem Kollegen Thomas Lippert.

Nachdem ich zwischenzeitlich verschiedene Arbeitsumgebungen, wie Xfce oder GNOME unter debian Linux verwendet habe, ist das Arbeiten mit mehreren Desktops zur Gewohnheit geworden.

Dank der immer noch recht fragilen ACPI Unterstützung seitens debian und der mangelhaften Zusammenarbeit mit der Dockingstation meines Laptops bin ich nun wieder auf Windows XP umgestiegen und fühle mich auf einem einzigen Desktop eingeschränkt.

Zwar gibt es diverse Programme, die Windows das Arbeiten mit mehreren Desktops beibringen, allerdings hakte es bei allen immer wieder an anderer Stelle, meist war es fehlende Übersicht oder in meinen Augen umständliche Bedienung.

Mit dem Yod’m 3D hat mir Thomas nun wiedermal ein praktisches Tool gezeigt, welches einfach nur seinen Dienst tut, die tägliche Arbeit erleichtert und sich insgesamt so verhält, wie man es von einem solchen Helfer erwartet: dezent und intuitiv.

Die “Installation” gestaltet sich besonders einfach:

Nach dem Download der aktuellen Version 1.21 müssen alle Dateien in einen beliebigen leeren Ordner entpackt werden, zum Beispiel:

C:\Programme\yodm3d

Nachdem das Programm durch einen Klick auf die “Yodm3D.exe” in dem Ordner das erste Mal gestartet wurde, sollten zunächst die angebotenen Einstellungen den eigenen Wünschen angepasst werden (Sprache, Start mit Windows), und dann das Tool über das Icon im Systemtray zunächst wieder geschlossen werden.

Nun liegt in dem Ordner eine Datei namens “Yodm3D.ini”, in der das Programm seine Einstellungen speichert.

Da in der neuesten Version einige neue Features wie Kantenglättung und Transparenz hinzugekommen sind, empfiehlt es sich die letzten Zeilen der Yodm3d.ini auf folgende Werte zu ändern, da die Konfiguration diese Einstellungen noch nicht selbst setzt:

TryAntialiased=1
AntialiasedLevel=1
TryHardwareVertexProcessing=1
CubeTransparency=0.600000
MagnificationFilterLevel=3
MipMapFilterLEvel=3

Die Transparenz kann zwischen 0.00 und 1.00 als prozentualer Wert angegeben werden, 60% haben sich für mich als sinnvoll herausgestellt, um auf einen Blick den Inhalt aller vier Seiten erkennen zu können.

yodm3d_transparent_cube

Auf dem Bild sieht man den transparenten Würfel, der erscheint, sobald man die eingestellte Tastenkombination drückt.

Der schwarze Sternenhintergrund liegt als Bitmap im Programmordner vor, ebenso wie die Hintergründe der vier Desktops, die aber auch über die herkömmlichen Eigenschaften der Anzeige auf dem jeweiligen Desktop geändert werden können.

Ob der Streifen meines Desktop-Hintergrunds am oberen Rand durch die ungewöhnliche Taskleisten-Position oder mein verändertes Desktop-Thema bedingt ist habe ich nicht getestet, er stört mich aber auch nicht weiter.

Die Bedienung ist recht intuitiv:

Während die in den Einstellungen gewählte Hotkey Kombination (default: STRG+SHIFT) gedrückt ist, kann der Würfel mit den Pfeiltasten oder der Maus horizontal bewegt werden.

Will man ein Fenster per Drag & Drop auf einen anderen Desktop bewegen, so muss man es zuerst mit der Maus “greifen” und danach die Hotkeys drücken, um die Würfelansicht zu aktivieren.

Für den schnellen Taskwechsel zwischen den Desktops muss man in der aktuellen Version leider noch auf das Trayicon klicken um eine Liste der geöffneten Programme auf allen Desktops zu erhalten.

Hoffentlich gibt es hier bald eine erweiterte Einstellungsmöglichkeit, um diese Liste per ALT+TAB angezeigt zu bekommen. Dort erscheinen bisher nur die geöffneten Programme des aktuellen Desktops.

Mit minimaler Eingewöhnung ist die Bedienung bereits komfortabler als bei allen mir bekannten Ansätzen und die Übersicht ist dank des transparenten Würfels einfach unschlagbar.

Hier gehts nochmal direkt zur Downloadseite von Chris’Soft

Nützliche Tools Jonas 01 Apr 2007 Keine Kommentare

Microsoft Office lernt OpenDocument (OpenOffice)

Thomas Lippert » Blog Archiv » OpenOffice mit Microsoft Office

Nach einem kleinen Forenhinweis meinerseits, hat mein Kollege Thomas Lippert sich die Mühe gemacht, eine Kurzbeschreibung des OpenDocument Plugins für Microsoft Office zu verfassen.

Da ich selbst inzwischen von OfficeXP auf OpenOffice in der Version 2.1.0 umgestiegen bin, sollte dieses Plugin die Zusammenarbeit mit MS Office Nutzern enorm erleichtern.

Die von Thomas kritisierte Einbindung als Extra-Menüpunkt soll in vorherigen Office-Versionen laut Beschreibung des Plugins unter dem “Speichern unter…” Menüpunkt zu finden sein, ich hoffe da noch auf Erfahrungsberichte.

Nützliche Tools Jonas 26 Mrz 2007 4 Kommentare

alluc.org - Videokatalog

Die Seite kategorisiert Unmengen YouTube Links nach diversen Kriterien, einfach mal reinschauen.

Interessante Seiten Jonas 24 Mrz 2007 Keine Kommentare

Synchronisation zweier Ordner

Mein Kollege Thomas Lippert hat in seinem Blog ein interessantes Tool namens SyncBack erwähnt, welches ich inzwischen auch zur Synchronisation einiger Ordner über FTP/USB/LAN nutze.

Nützliche Tools Jonas 24 Mrz 2007 1 Kommentar

MusicIp Mixer - Musik die zusammen passt

MusicIp Logo

Wer schon des öfteren verzweifelt vor seiner Musiksammlung saß und sich dachte:
“Was passt gut zusammen?”
Weder vorgefertigte Sampler noch ganze Alben passen immer zur Stimmung.
“Wie krieg ich möglichst schnell und ohne großen Aufwand ne Playlist zusammengestellt die meinem Geschmack entspricht?”

Der MusicIP Mixer analysiert die Binärdaten der Musikdateien und vergleicht sie mit einer lokalen und einer Online-Datenbank.

Sobald die Musik analysiert ist, genügt es einen oder mehrere Titel zu markieren und auf den Mix-Button zu klicken. Daraufhin werden Playlists gemäß den Mix-Einstellungen basierend auf dem Stil der markierten Songs gebildet.

Mit ein wenig Feintuning an den Mix-Einstellungen und einigen Testläufen passen die Songs innerhalb einer Playlist wunderbar zusammen.

Zusätzlich lässt sich jeder Mix oder jede Playlist als Vorlage für eine Stimmung nutzen, über die immer wieder Playlists mit bestimmten Charakteristiken gebildet werden.

Den Mixer gibt es in einer bereits sehr umfangreichen kostenlosen Version und einer mit zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten ausgestatteten kostenpflichtigen Version für ca 20 €.

Den Mixer gibt es übrigens sowohl in Versionen für Windows und MacOS, als auch für Linux.

Nützliche Tools Jonas 24 Mrz 2007 1 Kommentar

RepRap - Free GPL Replicating Rapid Prototyping

Prototyp Zeichnung der Version “Darwin”
Prototyp-Zeichnung der Version “Darwin”

Das sogenannte “Rapid Prototyping” ist der Oberbegriff für verschiedene Methoden schnell und kosteneffizient eine nahezu beliebige dreidimensionale Form herzustellen.

Eine dieser Methoden wird als “Fused Deposition Modeling” bezeichnet.

Nun habe ich während einer Vorlesung in Fertigungstechnik zu diesem Thema ein wenig recherchiert und folgendes Projekt gefunden:

Reprap

Kurz zusammengefasst handelt es sich dabei um eine freie Bauanleitung für ein sich selbst reproduzierendes Gerät, was jede beliebige 30cm x 30cm große Form aus verschiedenen Plastik-Varianten herstellen kann.

Dabei wird wie bei einem herkoemmlichen Plotter zunächst eine Konstruktion zur zweidimensionalen Bewegung mit Hilfe von Schrittmotoren genutzt, um dann noch zusätzlich die Arbeitsplatte mithilfe eines weiteren Motors stufenweise abzusenken.

Laut Entwickler soll es möglich sein Plastikschichten von 0,5-2mm Stärke übereinander zu “drucken”. Daher wird das Verfahren zum Teil auch als “3D-Printing” bezeichnet.

Gesteuert wird die Anlage von Controller-Boards, die mit PIC-Prozessoren bestückt und über einen Token-Ring-Netzwerk verbunden sind.

Insgesamt sollen die Materialkosten unter 400$ liegen, wir sind zuversichtlich diese Marke unterbieten zu können ;)

Die elektronischen Bauteile sind bereits bestellt, die Schrittmotoren zu ca 30 € das Stück haben wir uns allerdings vorerst verkniffen, eventuell finden wir die noch irgendwo günstiger.

Leider hat dieses Projekt auch nicht die höchste Priorität, es könnte also etwas dauern, bis es dazu wieder etwas neues gibt.

Bis dahin kann ich nur jedem die Philosophie des Projektes als Lektüre empfehlen.

Fundgrube & RepRap Jonas 24 Mrz 2007 Keine Kommentare

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